Presseaussendungen

marcella_fhwn.jpgUnionspräsidentin Marcella Sigmund Graff - ©Pletterbauer
07.03.2019

ZUM INTERNATIONALEN TAG DER FRAU

Soroptimistinnen ermutigen junge Mädchen und Frauen in einer europaweiten Kampagne von ihrem Wahlrecht bei der Europawahl Gebrauch zu machen


Die Begeisterung das Wahlrecht für sich beanspruchen zu können, hat – nicht nur bei den Frauen – stark nachgelassen. Einer der Gründe dafür ist, dass viele Frauen das Gefühl haben, in einer stark von Männern dominierten Welt ohnehin nichts bewirken zu können.
„Wenn wir 100 Jahre zurückblicken auf den 16. Februar 1919, als Frauen in Österreich erstmals zur Wahlurne schreiten durften und davon 82 % aller wahlberechtigten Frauen Gebrauch gemacht haben, so ist dies doch sehr ernüchternd“, sagt Marcella Siegmund-Graff, Präsidentin der Österreichischen Union von Soroptimist International.

Die Europäische Föderation der Soroptimistinnen hat daher 2019 für ihre Tätigkeit in Österreich und in 21 anderen europäischen Ländern einen entsprechenden Schwerpunkt gesetzt:
Anlässlich der Europawahl im Mai dieses Jahres werden sie Mädchen und junge Frauen, die zum ersten Mal wählen dürfen, motivieren von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
„Junge Frauen sollen sich dessen bewusst werden, dass sie mit dem Gang zur Wahlurne ihre Zukunft mitgestalten können“, beschreibt Unionspräsidentin Sigmund-Graff die Zielsetzung der Kampagne.

Europaweit wird in den nächsten Monaten mit Plakaten und Aktionen an das Wahlrecht für Frauen erinnert, das einst so mühsam erkämpft werden musste.


Facts: Soroptimist wurde 1921 in Amerika gegründet und ist das weltweit größte Frauennetzwerk. Soroptimistinnen sind Fürsprecherinnen für die Anliegen von Frauen. In Österreich gibt es derzeit 58 Clubs mit rund 1750 Mitgliedern. In Europa gibt es rund 1260 Clubs mit mehr als 35.000 Mitglieder in 59 Ländern. Soroptimist International ist in weltweit 132 Ländern in 3150 Clubs vertreten.

Rückfragen:
Marcella Sigmund-Graff
Präsidentin Soroptimist International Austria
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unionspresident@soroptimist.at
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otw_ots.jpg- (c) Marion Assam - Cornelia Gobauer - gg
15.12.2018

Ganz Österreich in orange

#orangetheworld

Wien (OTS) - Ein großartiges Ergebnis wurde gemeinsam gefeiert - 80 Wahrzeichen und Gebäude erstrahlten in ganz Österreich zwischen 25. November und 10. Dezember in oranger Farbe.
Mit der 16-tägigen Kampagne Orange the World, von Ban Ki Moon und UN Women iniziiert, werden weltweit sichtbare Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gesetzt.

Das international größte Frauennetzwerk  Soroptimist International Austria, UN Women und HeforShe setzen sich das gemeinsame Ziel das Thema Gewalt an Frauen und Mädchen in unserem Land zu enttabuisieren. Mit der Farbe orange an markanten Gebäuden und großartiger medialer Unterstützung wurde diese Unterstützung sichtbar.

Ursula Strauß - sympathische und überzeugende Schirmfrau der Kampagne antwortete auf die Frage was sie denn dazu bewogen hat, ebenso so kurz wie klar: „weil ich eine Frau bin...“.

Orange the World erstrahlt erneut im Herbst 2019 um Gewalt gegen Frauen zu stoppen.

Kampagne Orange the World
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https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181214_OTS0159/ganz-oesterreich-in-orange-orangetheworld-bild

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marcella3.jpgMarcella Sigmund-Graff
31.10.2018

Wenn Bischöfe orange tragen

SI Präsidentin freut sich über rege Unterstützung der „Orange the World“-Initiative

Wien (OTS) - Die Vorbereitungen für die Initiative „Orange the World“ läuft auf Hochtouren. Soroptimist International Austria kooperiert heuer zum zweiten Mal mit der UN-Women Initiative, die am 25.11 startet und 16 Tage lang dauert. „Dieses Jahr wird die Kampagne in Österreich größer angelegt sein. In jedem Bundesland werden Gebäude orange erstrahlen, sagt die neue Präsidentin von Soroptimist International Austria, Marcella Sigmund-Graff, die in enger Abstimmung mit dem UN-Women Nationalkomitee zusammenarbeitet. Bereits jetzt im Vorfeld ist die Unterstützung von vielen Seiten spürbar.

„Mit an Bord sind beispielsweise auch einige Männer sowie Vertreter der Kirche“, sagt Sigmund-Graff. Besonders hervorzuheben sei hier etwa der Innsbrucker Diözesanbischof Hermann Glettler, der eigens für die Kampagne einen orangen Pulli unter dem schwarzen Sakko trägt.  Der Stilbruch scheint ihm egal zu sein, zu wichtig ist ihm das Anliegen, im Sinne der „Orange the World“-Kampagne ein Zeichen zu setzen, das sichtbar ist: „Wir haben den Auftrag, in Respekt und Würde zusammenzuleben. Wir wissen aber, dass die Frauen in unserer Welt oftmals die Leidtragenden sind“, sagt der Geistliche. Frauen seien meist die ersten Opfer von Gewalt – von individueller, individualisierter und auch struktureller Gewalt. „Die Orange Days sind ein Appell, diese Ungerechtigkeit aufzubrechen und dafür zu sorgen, dass entsprechend der gleichen Würde von uns Menschen auch alle die gleichen Lebens- und Entfaltungschancen haben“, so Glettler.

Ziel unserer österreichischen Union ist es, die Aufmerksamkeit auf die Verbesserung der Lebensumstände der Frau zu lenken“, sagt Sigmund-Graff.

Denn Gewalt gegen Frauen ist leider auch in Österreich ein großes Thema. Dies zeige etwa die aktuelle Statistik vom „Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser“ (AÖF, 8/2018): 20 Prozent der Frauen ab 15 Jahren sind Opfer körperlicher und/oder sexueller Gewalt und 35 Prozent werden sexuell belästigt. Im Jahr 2017 waren von den rund 19.000 Betroffenen häuslicher Gewalt, die von Gewaltschutzzentren betreut wurden, 83 Prozent Frauen und Mädchen. „Das sind hohe Zahlen und Aufklärungskampagnen wie „Orange the World“ und andere können nur dann greifen, wenn sich Männer hier zu Wort melden und im Sinne der Frauenanliegen aktiv werden“, ist Sigmund-Graff überzeugt.
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20181025_OTS0061_0.jpgUrsula Strauss - (c) UNwomen NKÖ
25.10.2018

UN Women und Soroptimist Austria setzen oranges Zeichen

Gebäude in Licht gehüllt und Abgeordnete tragen 'Stoppt Gewalt an Frauen'-Button

Wien (OTS) - Burgtheater, Parlament, Goldenes Dachl: Bereits letztes Jahr leuchteten während der UN-Women-Aktion "orange the world" (25.11.-10.12.) viele symbolträchtige Gebäude in Österreich orange. "Dieses Jahr wird auch der Redoutensaal der Wiener Hofburg dabei sein", freut sich die neue Präsidentin von Soroptimist International Austria, Marcella Sigmund-Graff.

Sie bezieht sich auf eine Parlamentssitzung vom 18. Oktober, in welcher Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka dies ankündigte und auch einen weiteren symbolischen Akt. Dieser wird anlässlich der "Orange the World"-Auftaktveranstaltung am 21. November stattfinden. Während der Parlamentssitzung werden die Abgeordneten Buttons mit der Aufschrift "Stoppt Gewalt an Frauen " tragen. "Ein stimmiger und öffentlichkeitswirksamer Ort", sagt Marcella Sigmund-Graff "und ein großer Erfolg für Soroptimist International Austria, denn wir waren an der Organisation der Aktionstage maßgeblich beteiligt."

Sichtbarkeit brauche das Thema nach wie vor dringend, so die Präsidentin. Denn laut UN Women Statistik 2018 ist weltweit immer noch jede 3. Frau Opfer physischer und/oder sexueller Gewalt. Sigmund-Graff freut sich über die rege Unterstützung durch Institutionen und Unternehmen aller Art, denen das Thema wichtig ist und die an der Beleuchtungsaktion teilnehmen: Ob Parlament, Weltmuseum, die Zentrale der Österreichischen Post AG, Burg Güssing oder Festung Hohen Salzburg. Sie alle haben höchstes Potenzial, Botschaften zu transportieren, sagt Marcella Sigmund-Graff, die auf entsprechende Resonanz der Menschen in diesem Land hofft.

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Orignalmeldung: www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181025_OTS0061/

 

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02_SI_Preis_LArtmueller_201809dft_4893.jpgBMin Juliana Bogner-Strauss übergibt den Preis an Luzia Artmüller
23.09.2018

Anerkennung für Luzia Artmüller

Soroptimist Preis 2018 für mission:possible

„Wenn jeder dem anderen helfen wollte, wäre allen geholfen“ (Marie v. Ebner-Eschenbach). Nicht allen, aber sehr vielen Mädchen und jungen Frauen wird in der Wohngemeinschaft „Mission Possible“ in Brunn am Gebirge unter der Leitung von Luzia Artmüller geholfen. Sehr groß war daher die Freude des Soroptimist Club Mödling über die Entscheidung der Jury: Ihr starker sozialer Einsatz wurde beim Deutschsprachigen Freundschaftstreffen 2018 der Soroptimistinnen in Loipersdorf mit dem Soroptimistpreis ausgezeichnet.

Vom 14.9-16.9.2018 fand in Loipersdorf das Deutschsprachige Freundschaftstreffen der Soroptimistinnen statt. Unter dem Motto „Frauenrechte sind Menschenrechte“ wurden den zahlreichen Besucherinnen interessante Vorträge und Diskussionen geboten, die in geselligen Runden zu anregenden Gesprächen führten. Die Künstlerin Elfi Semotan beeindruckte mit ihrer Ausstellung großformatiger Fotos.

Höhepunkt des Abends für den Soroptimist Club Mödling war die Verleihung des Soroptimistpreises 2018 an Luzia Artmüller, Geschäftsführerin von Mission Possible. In dieser Wohngemeinschaft werden Mädchen aus schwierigen familiären Situationen bis zu ihrem Schul- oder Lehrabschluss betreut und unterstützt. Im Sinne des soroptimistischen Schwerpunktes „Education“ und „Female Empowerment widmet sich „Mission Possible“ der psychischen und körperlichen Stärkung dieser Mädchen, fördert ihre Ausbildung durch Organisieren von Lehrstellen, Praxisplätzen und  Nachhilfeunterricht. Mit ihrem Team ermöglichte Luzia Artmüller schon über hundert jungen Frauen einen Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Ihr großes Engagement und ihre couragierte Arbeit haben durch die Verleihung des Soroptimistpreises eine verdiente Wertschätzung und sichtbare Anerkennung bekommen.

Fr. BM Dr. Juliane Bogner-Strauß überreichte feierlich der strahlenden Gewinnerin die Trophäe und einen Geldbetrag von EUR 3.500, der zweckgebunden für die Wohngemeinschaft verwendet wird. In ihrer Dankesrede schilderte die Preisträgerin in beeindruckenden Worten kurze Sequenzen aus ihrer Arbeit.

Der Soroptimist Club Mödling ist seit seiner Clubgründung 2015 vom emotionalen und finanziellen Engagement von Frau Artmüller sehr beeindruckt. Die Unterstützung der Mädchen von „Mission Possible“ zählt zu den Schwerpunkten des Clubs.

 

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